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Inhaltsverzeichnis

Täter-Opfer-Ausgleich

Seit 1998 ist der sogenannte Täter-Opfer-Ausgleich in Deutschland in der Strafprozeßordnung vorgesehen (§ 153a Abs. 1 S.2 Nr. 5 StPO) Dieses durch einen Dritten unterstützte Verfahren soll eine Chance zur Sühne und -bei entsprechender Bereitschaft beider Seiten- Versöhnung jenseits des starren strafrechtlichen Sanktionssystems bieten. Im Jugendstrafrecht ist der Täter-Opfer-Ausgleich als Erziehungsmaßregel in § 10 Abs. 1 Nr. 7 JGG (Jugendgerichtsgesetz) vorgesehen.

Teamentwicklung

auch Teamsupervision. dient der internen Verbesserung der Struktur des Teams durch Aufgaben-und Verantwortungsklärung, bearbeitet und klärt die Aussenbeziehungen des Teams zu anderen Teams, zur Leitung und auch zu Auftraggebern oder Kunden. Nach Tuckmann verläuft sie über eine anfängliche Testphase , eine stürmische schwierige Kampfphase bis sich in der Organisationsphase neue Regeln etablieren und der gewachsene Zusammenhalt dann in einer abschließenden Integrationsphase gefestigt wird.

Territorial-Konflikte

Typische Verteilungskonflikte. Gestritten wird über das Ausmaß des Lebens- und / oder Einflussbereiches und den daraus resultierenden Ansprüchen einzelner oder Gruppen

Top-down-Lösungen

bezeichnen einen Führungsstil, der die Macht und Autorität des Managers betont. Gegensatz dazu bottom-up-Lösung.

Transaktionsanalyse

Die TA ist ein Kommunikationsmodell und wurde von Eric Berne entwickelt. Die Persönklichkeit des Menschen besteht aus den drei Bereichen Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich und Kind-Ich. Die Aufgabe des Mediators besteht darin Aussagen, die aus dem Eltern-/Kind-Ich stammen auf die Ebenen des Erwachsenen-Ich umzuformulieren. Nur auf dieser Ebene können Konflikte gelöst werden. Das Eltern-Ich setzt sich aus allem zusammen, was wir von Auroritäten gelernt haben. Es gibt das kritische(Vorwürfe) und das fürsorgliche Eltern-Ich(trösten, wohlmeinender Rat). Das Kind-Ich ist entweder frei(lebt alle Gefühle positiv und negativ aus) oder angepaßt(nimmt sich zurück, traut sich nicht). Das Erwachsenen-Ich in uns nimmt Informationen auf, gibt Informationen ab, ist interessiert und beobachtet; trifft Entscheidungen und löst Probleme.

Transformationsansatz

Wesentliche Grundlage in der Mediation;die Information der Position wird in die Information der Interessen umgewandelt. Bei der Mediation geht es darum, die Interessen hinter den Positionen zu erforschen. Es ist Aufgabe des Mediators mit geeigneten Kommunikationstechniken möglichst tief die Wünsche und Bedürnisse herauszufinden, die auf dem Weg zur Position verloren gegangen sind oder verzerrt wurden. Die Transformation bringt den Nutzen der Mediation, wenn es gelingt im Prozess die Beteiligten zur gegenseitigen Wertschätzung und Anerkennung zu führen.

translaten

Vorwürfe, Du-Botschaften oder Angriffe werden in positive Absichten, Wünsche oder Ziele umformuliert. Andere Bezeichnung: neutralisieren oder reframing.

Transparenzdefizit

Die Parteien taktieren häufig. Sie schätzen die Bedeutung von Informationen falsch ein. Sie vermeiden Blößen, Peinlichkeiten usw. Sie beurteilen den Konflikt nur aus einer einseitigen beruflichen Sichtweise. Fehlende Offenheit, Transparenz und Informationserteilung verhindert eine vielleicht sonst klar vorgegebene Einigungsmöglichkeit.

Traumatische Krisen

Traumatische Krisen entstehen durch massive Überforderungen. Ein Trauma ist durch eine große Diskrepanz zwischen wahrgenommenen Anforderungen und wahrgenommenen Bewältigungsmöglichkeiten gekennzeichnet. Traumata führen dazu, dass Menschen ihr normales, angeborenes Sicherheitsgefühl verlieren.Es entsteht ein Gefühl von Hilflosigkeit und schutzloser Preisgabe.Traumatische Erlebnisse können in der akuten Situation nicht bewältigt, sondern nur überlebt werden. Die zunehmende Konflikteskalation begünstigt traumatische Erlebnisse.Mit der Zunahme traumatischer Krisen nehmen die Chancen für eine erfolgreiche Mediation entsprechend ab.

Trieb-Konflikte

Aus der psychoanalytischen Theorie: Verschiedene und gegensätzliche Triebe treten gleichzeitig auf. Als Reaktion sind Übersprunghandlungen zu beobachten

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