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Inhaltsverzeichnis

Paartherapie

Ein Paartherapeut moderiert ein Gespräch zwischen den Partnern. Themen sind die Bedürfnisse und Probleme der Partnerschaft mit dem Ziel ein neues Verständnis zwischen den Partnern zu schaffen.

Pacing

Pacing ist ein Teil des aktiven Zuhörens. Es wird dem Gegenüber durch eine zugewandte Körperhaltung ausgedrückt.

paraphrasieren

wesentliche Äußerungen des Sprechers werden vom Zuhörenden mit eigenen Worten rückgemeldet.

Pareto-Effizienz

Benannt nach dem italienischen Ökonom Vilfredo Pareto. Er entwickelte die sogenannte Paretokurve und zeigte damit, dass durch integratives Verhandeln die Wertschöpfung beider Parteien steigt. Ausgehend vom Koordinatensystem, liegt auf der X-Achse das Wertschöpfungspotential für Partei A und auf der Y-Achse das Wertschöpfungspotential für Partei B. Durch integratives Verhandlen bewegen sich die Vektoren X und Y aufeinander zu bis sie deckungsgleich sind. Das ist der Effizienzpunkt, bei dem der errungene Vorteil der einen Seite nicht mehr zum Nachteil der anderen Seite wird und umgekehrt.

Peters-Prinzip

Dieses Prinzip besagt, daß jeder Mitarbeiter in einer Institution soweit befördert wird, bis er die Stufe seiner maximalen Inkompetenz erreicht hat. Dann endet die Beförderung.

pluralistic ignorance

Von einer Gruppe von Zuschauern wird eine Notsituation zunächst fehlinterpretiert, als weniger kritisch empfunden. Die Reaktion der Anderen wird zunächst beobachtet und eigene Handlungen werden aus Angst vor öffentlicher Blamage zunächst zurückgehalten. siehe auch "non-helping-bystander-Effekt"

Position

Die Position drückt die Forderung oder den Anspruch an die andere Partei aus. Die Frage lautet: "Was will die Partei" Es gibt für eine Person nur eine zufriedenstellende Lösung, ob z.B. ein Betrag gezahlt wird oder nicht. Beispiele für Positionen: Geldbeträge:Miete, Schadenersatz, Rechnung, Wohnung: Auszug, Renovierung, Unternehmen: Kündigung, Vertragserfüllung, Versetzung.

Post-Mediation

Der Begriff stammt aus der Mediation in Unternehmen. Die in der Main-Mediation ausverhandelte Lösung wird in der Mediationsvereinbarung niedergelegt. Die Postmediation begleitet und kontrolliert die Umsetzung und versucht künftige Eskalationen durch präventive Maßnahmen zu verhindern.

Power-Talking

Ist eine Wortwahlmethode, die von einer positiven Grundhaltung ausgeht und versucht, den Gesprächspartner an dieser motivierenden Ausstrahlung teilhaben zu lassen. Power-Talking ist kraftvoll, zielgerichtet, dynamisch, selbstbewusst, verantwortungsbewusst, präzise, klar, deutlich aktiv,konkret! Power-Talking macht Mut, motiviert andere, erleichtert die Zustimmung, zeigt positive Folgen auf, anstatt zu drohen. Mit Power-Talking wird gelobt, wird ein "Optimierungsgespräch", statt Kritikgespräch geführt. Bei PT spricht man vom "halb vollen" statt vom "halb leeren Glas". Bsp.:"Ich bin sicher, dass Du eine gute Note schreiben wirst" anstatt: "Hoffentlich schreibst Du in Mathe keine 5"

Pre-Mediation

Vorbereitung der Mediation durch einen Case-Developer. Dieser analysiert den Konflikt, informiert über die Möglichkeiten des Mediationsprozesses, klärt die Finanzierung seiner Tätigkeit und der anschließenden Main-Mediation, sucht den Mediator aus, informiert die möglichen Teilnehmer der Mediation, terminiert die erst Mediationssitzung und klärt sonstige organisatorische Fragen. Der Begriff wurde für die Mediation in Unternehmen für die Vorbereitungsphase entwickelt. Mit der Mediationssitzung beginnt die Main-Mediation, die eigentliche Mediation, in der Regel durch einen anderen, den ausgewählten Mediator.

progressive Bedürfnisse

Es handelt sich hier um erwachsene Wünsche nach Überlegenheit, Stärke, Tatkraft, Kompetenz u.a. im Gegensatz zu regressiven Bedürfnissen. Beides sind komplementäre Verhaltensweisen eines gesunden Menschen.

Psychische Krisen

Überschreitet das Stresserleben eine gewisse Intensität, sprechen wir im Alltag von einer psychischen Krise. Rausch bezeichnet Krise als ein dramatisch erlebtes Ungleichgewicht zwischen Anforderungen und Möglichkeit. Everly und Mitchell definieren Krise als den akuten Verlust des persönlichen Gleichgeweichts, bei dem die gewohnten Bewältigungsmechanismen versagen und Symptome von Stressbelastung und funktioneller Beeinträchtigung eintreten.

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