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Inhaltsverzeichnis

Faciliation

Die Konfliktlösung erfolgt durch die Unterstützung eines neutralen Dritten, der das Verfahren strukturiert aber zu den Inhalten keine Stellung nimmt. Dies wird auch als passive Konfliktmittlung bezeichnet.

Fallentwickler

Case-Developer, leitet die Pre-Mediation, kommt ausnahmsweise auch als Mediator in Betracht. Siehe auch:Case-Developer

Familienunternehmen

Unternehmen, bei denen eine oder mehrere Familien als Eigentümer den überwiegeneden Einfluss hat. Bei Gesellschafterstreitigkeiten in Familienunternehmen eignet sich Mediation, da meist das Bedürfniss nach langfristigen, konstruktiven Beziehungen zwischen den Gesellschaftern (und Führungskräften im Unternehmen), Vertraulichkeit und respektvollem Umgang miteinander besteht. Literatur: Die Familie des Familienunternehmens, Mehr-Generationen-Familienunternehmen, Wie regle ich meine Nachfolge?,

Fairness

Gerechtigkeit Die Fairness ist ein Postulat in der Mediation. Fairness-Prinzipien als soziale Normen beinflussen die subjektiven Fairnesserwartungen der Parteien. Ob eine Mediation als fair empfunden wird hängt davon ab, ob die subjektiven Fairnesserwartungen erfüllt werden. Es wird in der Mediation nach distributiver und prozeduraler Fairness unterschieden. Die distributive Fairness wird ausschließlich am Ergebnis einer Aufteilung gemessen, also welchen Anteil jemand an den strittigen Resourcen erhält. Prozedurale Fairness ist die Gerechtigkeit im Verhandlungsverlauf und im Entscheidungsfindungsprozess.

Feedback

bedeutet Rückmeldung; innere Reaktion auf eine empfangene Nachricht; die Rückmeldung ist ein Verschmelzungsprodukt aus Wahrnehmung, Interpretation und eigenem Gefühl beim Empfänger einer Nachricht; Feedback wird nicht kommentiert.

Fokalpunkte

Es sind Lösungen, die durch bestimmte Eigenschaften aus allen anderen herausstechen und dadurch den Beteiligten besonders auffallen. Diesen Lösungen wird nach Schelling ein sogenannter magnetischer Effekt zugeschrieben; dieser Effekt kann in der Einfachheit der Lösung, ihrer mathematischen Symetrie oder ihrer offensichtlichen Fairness liegen.

Formgebundene oder formlose Konflike

Formgebundene Konflikte sind Konflikte, die nach festen Regeln ausgetragen werden, z.B. Wettkämpfe. Bei formlosen Konflikten existieren keine Austragungsregeln.

Fragen

geschlossene

Schließen die Verhandlungen am jeweiligen Ende einer Besprechung. Sie polariseren. Sie wirken verschließend. Sind nur mit "Ja" oder "Nein" zu beantworten.

offene

skalierende

gehören zu den öffnenden Fragen. Sie öffnen Spielräume durch Bewertung z,B. des Anfangszustandes vor der Verhandlung oder deren Fortschritte oder des Ergebnisses .... zwischen z.B. 0% und 100 % und ermöglichen den Schritt aus einem Schwarz-Weiß-Denken heraus. Sie eröffnen Spielräume aus einem Ja-Nein-Denken heraus.

zirkuläre

zwingt die Parteien, sich den Konflikt aus der Sicht des anderen (Chef, Vorgesetzter, Freund, Partner usw.) anzusehen. Sie neutraliseren dadurch, daß man den einen fragt, was er glaubt , was der andere wohl meint.


Freiwilligkeit

Freiwilligkeit ist ein Grundprinzip der Mediation. Diese Freiwilligkeit ist jedoch nicht als absolut zu verstehen. Sie ist eingeschränkt z.B. durch den Lösungsdruck, den der Konflikt selbst auslöst, durch eventuell vorgegebene zeitliche Fristen, die einzuhalten sind oder durch interne betriebliche und wirtschaftliche Vorgaben.

Führungs-Konflikte

Ein Konflikt in der Gruppe: für die Mitglieder existieren unterschiedliche Gruppenführer. Ein offizieller formaler und ein inoffizieller, inoffizieller Leiter, der die Verhaltensnormen und Entscheidungen der Gruppen wesentlich prägt und als Orientierungsfigur dient

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